Wissenswertes

Sgian dubh (Messer)

Der Ursprung des Sgian Dubh ist längst vergessen. Zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert wird erstmals  ein „Sgian Achlais“ erwähnt. Dieser hatte eine Klinge von ungefähr 10 – 12 cm und wurde versteckt in einer Manteltasche in der Achselhöhle getragen. Zur Erinnerung, zu dieser Zeit haben die Engländer den Schotten das Tragen von Waffen und Kilts sowie das Spielen eines Dudelsacks verboten . Aus diesem Grunde wurde alles, was als Waffe betrachtet werden konnte, den Blicken entzogen. Wenn man bei einem Freund war,  war es Sitte, alle Waffen abzulegen, um seine friedlichen Absichten zu demonstrieren. Das ist vermutlich der Grund, warum das Sgian dubh für jedermann sichtbar in den Strumpf gesteckt wurde. Dies war ein bequemer Platz, um es zu tragen, und gleichzeitig war es leicht, ihn  zu erreichen, wenn es als Essbesteck gebraucht wurde........... 

Sporran:

 

Ein Sporran (schottisch für „Geldbeutel“) gehört seit ewigen Zeiten zur der traditionellen Kleidung der Bewohner in den schottischen Highlands. Er ersetzt die Hosentasche am Kilt...... 

 

Tenor Drum:

 

.... die Aufgabe des Tenor Drummers ist es, den Grundrhythmus der Bass Drum mit Schnörkeleien in Form kurzer, schneller Wirbel oder Zwischenschläge einzubauen. Zwischen den Schlägen sorgen die Tenor Drummer in der Regel mit akrobatischen Einlagen, für einen zusätzlichen Augenschmaus. 

 

Crests - oder Abzeichen.......

 

....Yes we got it..... unser neues Abzeichen ist eingetroffen.

Ihr konntet es bereits bei unserem Auftritt bei der Burns Night 2018 begutachten.

 

Frage: Wo könnte sich diese Abzeichen befinden?

Tipp: Macht Euch mal ´nen Kopp!!!!

Snare Drum:

 

... bereits vor über 2000 Jahren wurden Trommeln als Kommunikationsmittel und zur Steuerung von Truppenbewegungen eingesetzt. Später  begann man in unseren Regionen, dem Klang dieser kleinen Trommel mit den an den Unterseiten der Trommeln montierten Schnarrsaiten zu mehr Lautstärke und Durchsetzungskraft zu verhelfen, zur heutigen Snare Drum. Ihr spezieller Klang sticht deutlich hervor und ist unverkennbar.

Great Highland Bagpipe:

 

Kaum ein anderes Instrument wird so stark mit dem Wort Dudelsack assoziiert wie die Great Highland Bagpipe (GHB). Und obwohl sie nicht den einzigen Vertreter dieser Instrumentenfamilie darstellt, so ist sie doch sicher deren bekanntester. Neben ihrem unverwechselbaren Klang haben unzählige Darstellungen in Büchern und Filmen sowie die nahezu weltweite Verbreitung zu ihrem Bekanntheitsgrad beigetragen. Seit den 80er Jahren genießt sie auch in Deutschland eine hohe Popularität, was sich anhand einer kontinuierlich steigenden Zahl von Spielern zeigt.

Ursprünglich ein weit verbreitetes Volksinstrument, wurde die Great Highland Bagpipe

ab dem 19. Jahrhundert verstärkt durch ihre Verwendung in der Militärmusik geprägt, deren Einfluss bis heute nachweisbar ist und zum Teil noch besteht. Daneben gibt es eine Vielzahl weiterer Spieltraditionen, wie die des klassischen "Pibrochs" (hergeleitet von dem gälischen Wort: Piobaireachd) und der in den letzten 30 Jahren verstärkt aufkommenden Folkszene.

Die Great Highland Bagpipe besitzt eine neun Töne umfassende Spielpfeife (Chanter) sowie zwei Tenor- und einen Bassbordun (Drones). Obwohl ihr Grundton als transponierendes Instrument klingend in b' (ais') gestimmt ist, wird die Musik der GHB traditionell in A notiert und benannt (ältere Publikationen verzichten dabei meist auf die Notierung der Vorzeichen von C# und F#).

Die einzelnen Noten werden in halbgeschlosser Griffweise gespielt, eine schematische Darstellung bietet die Grifftabelle. Zur Herstellung der Instrumente verwendet man heutzutage hauptsächlich Grenadil (African Blackwood), während historisch durchaus auch andere Hölzer zum Einsatz kamen.

Quelle: diedudelackschule.de - die Seite zum lernen....